Ich dachte mir, meinen Plan etwas voranzubringen, den fetten Server für Teile der Nacht runterzufahren, um Energie zu sparen. Dazu müsste ich Teile der dortigen Services auf einen anderen 24x7 Server migrieren, der weniger #Strom schluckt.
Meine prädestinierte #Hardware dafür ist die PCEngines APU 1D4, davon habe ich hier noch einige rumliegen. Die sind sparsam und grundsolide, aber auch alt. Performancetechnisch sollten die aber noch ausreichen.
Meine naiven Versuche mit #CentOS 10 scheiterten ebenso wie mit Release 9, vermutlich wegen mangelnder Hardwareunterstützung: * RHEL 9: Anhebung des x86_64-Baselines auf x86-64-v2 * RHEL10/CentOS Stream 10: x86-64-v3 vorausgesetzt
Schade, weil ich mit CentOS viel Erfahrung habe. Aber da kann man wohl nix machen. Ich will aber weder den Plan noch die vorhandene Hardware aufgeben, jedenfalls jetzt noch nicht.
Also gehe ich mal wacker auf die Suche nach einer anderen #Distribution.
Kriterien: * möglichst langer Software-Support (Security) * Support von #Podman
Die KI sagt, dass vermutlich #Debian 13 am ehesten zu empfehlen ist. Ich bin geneigt, dieser Bewertung zuzustimmen. Debian hatte ich auch schon mehrfach im Einsatz, ein gewisses Grundwissen ist also vorhanden. Für Debian 13 wird aktuell ein Support bis 30. Juni 2030 genannt.
In diesem konkreten Fall kann man den Fehler der KI aber gut nachvollziehen. Wir haben im November von #Leap 15.6 auf 16 migriert, weil EOL drohte. Und wir sehen seitdem, dass Leap 16 von #SUSE maximal stiefmütterlich behandelt wird bei Security-Updates.
Tatsächlich habe ich einige Fälle gesehen, bei denen CVEs in Leap 15.6 deutlich vor 16 gefixed wurden.
Nun gut, die Grundinstallation von #Debian 13 verlief ziemlich smooth. Ich hatte mit mehr Problemen gerechnet, wegen des Fehlens von Grafik (nur serielle Konsole). Nur die Einstufung als 'desktop' erscheint mir etwas fragwürdig.
Das Ding steht jetzt per #SSH im LAN und harrt der Dinge, die da kommen...
interessant dass die KI nicht das aktuelle Ubuntu LTS vorschlägt…
und ich würd sie auch mal fragen wie sie drauf kommt Debian als ganz doll für podman zu bewerten obwohl ed ds schon deutlich den Upstream-Versionen hinterher hinkt…
(find debian grundsätzlich super aber hatte genau da innem Projekt grad Theater dass externen Entwicklern ein wichtiges Feature fehlte)
Meine Journey mit #HomeAssistant geht weiter, etwas Feinschliff ist angesagt. Bislang hatte ich immer nur das WebInterface als Admin-User genutzt, aber da nun auch der erste echte Nutzen im Raum steht, habe ich heute mal die App auf meiner Wanze installiert. Und mit ihrem Einverständnis auch auf der von der besten Ehefrau von allen.
Eigentlich nur ganz naiv, um etwas komfortabler das #SmartHome steuern zu können.
Dann habe ich gesehen, dass man darüber serverseitig auch sehen kann, welchen Akkustand das Device hat. Und dann, dass es drölfzig Sensordaten gibt, die darauf warten, vom Besitzer des Smartphones aktiviert zu werden.
Normalerweise bin ich allergisch gegen solche Datenabflüsse aus der absoluten #Privatsphäre, aber in diesem Fall ist es mein eigener Server im Keller mit Vollverschlüsselung und mein Fairphone ist im wesentlichen frei von #DrecksGoogle und die App wurde von #f-droid installiert und es ist #OpenSource, also bin ich über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe fast alles aktiviert.
Und zack, stehen für die Steuerung plötzlich sehr viele interessante Daten zur Verfügung. Einige davon wie Geo-Location, Nähe zum WLAN-Router, interne und externe IP sowie Traffic durchaus mit direkter Relevanz. Andere wie Anzahl Schritte eher für motivatorische Aspekte und für Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Puls und BMI fehlen dem Smartphone wohl noch zusätzliche Sensoren, sonst würden die wohl auch noch geliefert.
Ich würde niemals solche Daten raus geben, aber beim eigenen Server habe ich durchaus etwas Experimentierfreude. Mal schauen, was daraus noch wird...
achte drauf das du die richtige Version installiert hast. Das "-full" am ende der Versionsbezeichnung ist wichtig, sonst fehlen die Features. Ich bin mir nicht mehr sicher welche, aber für mich war das wichtig. Richte dir das von HomeAssistent vorgeschlagene Dashboard ein. Hätte ich das von Anfang an gehabt, hätte ich mir viel erspart.